1. Provider → Hauptstandort (WireGuard-IP-Transit)
Der Provider liefert mir einen WireGuard-Tunnel, über den der gesamte IP-Transit läuft.
WG-Transit auf der OPNsense: wg_transit
Transit-IP lokal (Beispiel): X.X.X.130
Gateway beim Provider: X.X.X.129
Das komplette Netz X.X.X.128/27 wird vom Provider an X.X.X.130 geroutet.
Es gibt nur einen Gateway vom Provider, und der ist nur am Hauptstandort erreichbar.
(Ich habe 2 Gateways gemacht könnte ein Fehler sein. Also habe ich es rausgenommen)
2. Weitere Standorte → Hauptstandort (Site-to-Site-WireGuard)
Die anderen zwei Standorte hängen per eigenen WG-Site-to-Site-Tunneln am Hauptstandort:
Tunnel 1: Hauptstandort ↔ Büro_Standort
(z.B. Tunnel-IP: 10.10.10.1 ↔ 10.10.10.2)
Tunnel 2: Hauptstandort ↔ Halle_Standort
(z.B. Tunnel-IP: 10.10.20.1 ↔ 10.10.20.2)
Über diese zwei Tunnel werden später einzelne /32 geroutet.
4. Routing auf der Haupt-OPNsense
Die Haupt-OPNsense weiß:
„Alle Public-/32 für Shared gehen über Tunnel 1“
„Alle Public-/32 für Standort 3 gehen über Tunnel 2“
Beispiel:
Route zu Büro:
X.X.X.134/32 → Gateway: 10.10.10.2
X.X.X.135/32 → Gateway: 10.10.10.2
Route zu Halle:
X.X.X.136/32 → Gateway: 10.10.20.2
X.X.X.137/32 → Gateway: 10.10.20.2
X.X.X.138/32 → Gateway: 10.10.20.2
X.X.X.139/32 → Gateway: 10.10.20.2
X.X.X.140/32 → Gateway: 10.10.20.2
Wenn dann Traffic aus dem Internet kommt, z.B. an X.X.X.137, sieht die Haupt-OPNsense:
„Diese IP gehört Standort Halle → über Tunnel 10.10.20.x weiterleiten“.
5. Remote-OPNsense am Standort Büro
Am Büro-Standort sieht es so aus:
Loopback-Interface LOOP_PUB
Public-IP z.B. X.X.X.134/32
Gateway Default-Route oder Policy-Routing über den Tunnel (10.10.10.1)
Die OPNsense dort weiß also:
„Alle Pakete mit dieser Public-IP müssen über den Tunnel zurück zum Hauptstandort“.
6. Remote-OPNsense am Standort Halle
Genauso, aber mit eigener Public-/32 oder mehreren:
LOOP_PUB3 hat z.B.:
X.X.X.136/32
X.X.X.137/32
usw.
Gateway zum Hauptstandort: 10.10.20.1
7. Ergebnis
So bekommt jeder Standort echte, routbare öffentliche IPv4-Adressen – ohne NAT, sauber geroutet, und ohne dass der Provider mehrere Gateways bereitstellen müsste.
Internet ↔ A1 Business Cloud ↔ Hauptstandort ↔ Tunnel ↔ Remote-Standorte
Standort Büro:
RX: 1000 Mbit/s
TX: 800 Mbit/s
Standort Hallo:
RX: 2100 Mbit/s
TX: 1100 Mbit/s
Hauptstandort:
RX: 4000 Mbit/s
TX: 2000 Mbit/s
Der Hauptstandort muss immer Upstream + Downstream bewältigen, weil er „relay“ spielt.
Die Remote-Standorte müssen nicht schneller sein als ihr Bedarf, aber der Hauptstandort muss mindestens so schnell sein wie alle Standorte zusammen.
So sollte es gehen nur da blockiert was.