Hallo Leute,
Hallo @Dennis_Admin
ich habe rein aus Interesse mal eine Frage: Was passiert mit IPV64-Subdomains, die auf irgendein Nutzer-Konto registriert sind, aber offensichtlich nicht genutzt werden? Werden die irgendwann wieder freigegeben? Wird der Nutzer darauf hingewiesen, dass er einen Domain blockiert aber nicht benutzt?
Ich beobachte schon eine Weile einen Subdomain *****.ipv64.de und sehe, dass ich diese in meinem Nutzerkonto nicht als neue Domain für mich auswählen kann. Mit nslookup sehe ich, dass auf diese Domain eine IPv4 (aber keine IPv6) hinterlegt ist und wenn ich die URL im Browser öffne, bekomme ich 404 page not found angezeigt. Das ist schon sein Monaten so.
Daher meine Frage: Kann ich den irgendwann haben? Was passiert damit?
Ich vermute fast, dass es im IPV64-Universum noch mehr solche Leichen gibt, die Denis’ Server und Datenbanken zumüllen. Gibt es da irgendwann einen Clean-Up?
Danke und Grüße
Mic.
Das sagt doch nicht aus, dass die Subdomain nicht benutzt wird. Vielleicht wird Sie für Dienste genutzt, die nicht auf tcp80/443 lauschen oder der Dienst der auf tcp80/443 lauscht nutzt einen (oder mehrer) Domain-Präfix(e) (also xxxxxxxx.*****.ipv64.de).
Hmm… das issn Argument.
Aber wer arbeitet noch ohne IPv6 (AAAA)?
Dennoch frage ich ich generell, was mit toten Domains oder Nutzerkonten passiert? Es gibt ja doch immer wieder Leute, die sich wo anmelden, was ausprobieren und denn nie wieder kommen…
Aktuell werden keine User gelöscht oder Informiert. Es kann ja auch sein das User einmal eine IP eingetragen haben und dann niemals wieder kommen und es läuft dann ja.
Man kann das nur regeln mit man muss sind z.b. mind. 1x im halben Jahr einloggen oder so.
Dass du keinen Webserver hinter einer Domain erreichst, hat nichts über deren Verwendung zu sagen. Auch ein vermeindlich fehlender AAAA Record hat keinerlei Aussagekraft.
Verantwortungsvolle Home-Labber wollen ihre Dienste nicht zwangsweise welt-offen präsentieren. Die Dienste sind dann bspw. nur über ein VPN oder aus einem bestimmten IP-Bereich zu erreichen.
Wer Domains für interne Zwecke nutzt, geht normalerweise sogar einen Schritt weiter und arbeitet in der ein oder anderen Form mit Split Horizon DNS. Dabei findet eine Namensauflösung unterschiedlich statt, abhängig davon, ob intern oder öffentlich aufgelöst wird. Gerade im Unternehmenskontext wird das häufig eingesetzt, um Angreifern so wenige Informationen wie möglich über die interne Infrastruktur zu liefern.
Nur weil du keine Dienste unter einer Domain erreichst, heißt das also noch lange nicht, dass die Domain nicht genutzt wird. Selbst wenn du keine Records siehst, hat das noch lange nichts zu heißen.
DynDNS.org und andere Marktbegleiter hatten damals die Anforderung, dass du dich bei einem kostenlosen Account einmal alle x Monate einloggen musstest, um deinen Account dauerhaft zu sichern. Warst du trotz mehrfacher Email-Hinweise über die x Monate und eine Karrenzfrist hinweg inaktiv, wurde dein Account gelöscht.
Für Nutzer ist es natürlich extrem beschissen, wenn sie etwa krankheitsbedingt oder aus anderen guten Gründen nicht klicken können und deswegen ihre Domain verlieren.