Welche IPv6 in der FritzBox (DS-Lite) nutze ich?

hallo zusammen,

ich möchte gerne meinen Raspi 5 von außen erreichen. Nutze ich hierzu die globale IPv6 o. die dem PI hinzugefügte eigene IPv6-Adresse?

Bisher habe ich per Cname-Eintrag auf feste-ip.net verwiesen. Dort eine DynDns Adresse angelegt. Portmapper (inkl. Port der auf der FritzBox freigegeben ist) und dem Http-Proxy. Hat einigermaßen geklappt. Nur konnte ich Nginx Proxy Manager einfach kein Zertifikat anlegen (Internal Error). Wahrscheinlich, weil ich nicht Port 80/443 nutze. Sondern 7544.

Ich habe es hier mit Portmapper und Reverse Proxy (Port 7544) versucht. Ich bekomme Zugang per DynDns zur FritzBox. Aber nicht auf dem PI (zumBeispiel NextCloud) dahinter.

Grüße

  • die IPv6-GUA (Global Unique Adresse) des RPI.
  • einen Reverse Proxy benötigt man dann nicht mehr

Lies auch mal z.B.

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Du brauchst die öffentlich zugängliche Adresse die einen global Scope hat und hier am Besten die die via SLAAC mit dem Provider Prefix. In Deutschland beginnen diese alle mit einer 2 oder meist auch mit 2a am Anfang.

gibst due den Befehl

ip a

dann sollte so eine Anzeige erscheinen.

inet6 2a02:2f4:xxxx:xxxx:xxxx:xxxx:xxxx:xxxx/128 scope global dynamic noprefixroute
       valid_lft 5944sec preferred_lft 2344sec
inet6 fd00:xxxx:xxxx:xxxx:xxxx:xxxx:xxxx:xxxx/64 scope global dynamic noprefixroute
       valid_lft 6823sec preferred_lft 3223sec
inet6 fe80:xxxx:xxxx:xxxx:xxxx:xxxx:xxxx:xxxx/64 scope link noprefixroute
       valid_lft forever preferred_lft foreve

Die obere wäre die richtige.

Der Raspi im aktuellen Debain macht aber voreingestellt eine Privacy Extension für diese Adresse.

Heißt dass die Adresse nicht aus deiner MAC Adresse gebildet wird.

Mann kann sich jetzt streiten ob dies gut ist oder nicht aber bei mir hat dies zu Problemen geführt für meine Nutzung. Ich haber daher diese Funktion ausgestellt für die kabelgebundene Verbindung.

Dazu habe ich die Datei die du hier findest, mittels NANO (kannst aber auch VIM nutzen wenn dir das lieber ist) geändert.

/etc/NetworkManager/system-connections

Heißt bei mir

'Wired connection 1.nmconnection'

Kann anders heißen bei dir. Wichtig die Anführungszeichen gehören zum Namen !

ACHTUNG

Diese Datei kannst du nicht einfach ändern auch als root nicht dafür musst du die einmal an einen anderen Ort kopieren z.B. in /usr/…

Dort passt du dann die Datei an, sodass der teil zu IPv6 etwa so aussieht:

[ipv6]
addr-gen-mode=eui64
method=auto

Wenn nicht vorhanden dann einfach diesen Teil hier rein kopieren und dann die Datei zurück in obene genannten Ordner.

Das EUI64 sorgt dann dafür dass auf diesem Port dann die Adressierung mittels SLAAC oder DHCP und der MAC Adresse erfolgt.

Das hat den Vorteil das der Hostanteil deines Rapsis sich nicht ändert quasi wie eine statische IPv6 ist und sich nur das Prefix also der Netzanteil sich ändert.

2a02:2f4:XXXX:XXXX:xxxx:xxxx:xxxx:xxxx/128

hier der in Fett Kursiv dargestellt der Netzanteil der Adresse.

Das macht es dir auch leichter im eigenen Netzwerk dieses Gerät zu nutzen und jenachdem wie dein Setup aussieht und wer die dynDNS Adresse aktualisiert kannst du auch nur den Prefix aktualisieren lassen. z.B. bei IPv64 wenn du dort eine Subdomain hast und die Fritzbox den Update Service erledigt.

Wichtig in der Fritzbox musst du auch die Portfreigabe einrichten auf der IPv6 Adresse des Raspis also mindestens Port 443. Eine SSL Verschlüselung für deine Cloud hattest du ja wenn ich das richtig verstanden habe schon eingerichtet.

Wenn das nicht der Fall ist dann am besten nochmal deinen Weg etwas genauer beschreiben.

Für meine Cloud nutze ich keinen Proxy und lasse die IP-Adresse ( ddclient ) als auch das certifikat vom raspi selbst regelmäßig erneuern.

Meiner Meinung nach ist das mit einer MAC generierten IPv6 Adresse besser, da du im privacy mode auch gerne mehr als eine öffentliche IPv6 Adresse gleichzeitig in Nutzung am Raspi haben kannst und ob dann auch die richtige gerade im DNS eingetraten ist … weiß ich nicht ob das so gut klappt. Bei mir jedenfalls nicht.